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Zeitlose Zitate | Aristoteles

Was kann uns ein Mann, der vor über 2.300 Jahren gelebt hat, eigentlich heute noch über das Leben lehren? Sind seine Zitate und Ratschläge über das Leben denn heute überhaupt noch zeitgemäß? Diese Fragen schossen mir erst neulich durch den Kopf, als ich zum wiederholten Mal wieder einmal ein Zitat von Aristoteles las…irgendwo auf der Titelseite meines Instagram- oder Twitter-Accounts. Normalerweise überlese ich die typischen Zitate bekannter Persönlichkeiten mittlerweile gerne – viel zu oft gelesen, aber nie wirklich bewusst hinterfragt: welchen Wert haben diese alten Sprüche denn heute noch?

Zeit, sich die Sprüche des griechischen Philosophen Aristoteles mal genauer anzuschauen und zu durchleuchten. Meine anfängliche Skepsis verflog jedoch sehr schnell wieder, als ich meine alten Geschichtsbücher und meinen Laptop zur Hand nahm.  Als Student von Platon und wichtiger Lehrer Alexander des Großens ist Aristoteles bei weitem kein Unbekannter. Im Gegenteil…er gehört zu den einflussreichsten und berühmtesten Philosophen aller Zeiten, sein Gedankengut, seine Lehren und Werke sind bis heute präsent und er wird weltweit für seine hinterlassenen Forschungs- und Wissenschaftswerke verehrt. Noch mehr, er wird bis heute als einer der klügsten Männer, die jemals gelebt haben, bezeichnet. Doch war es neben seiner Intelligenz besonders auch seine Weisheit, die viele von uns bis heute begleitet. Ja, das sind zwei verschiedene Dinge, denn nicht alle Weisen sind schlau und umgekehrt. Auch seine Weisheit ist noch heute präsent, in Form von Zitaten und Werken, Schriften und Manuskripten und ich habe mir die Zeit genommen, die folgenden Zitate, die für mich bis heute ihre Wirkung nicht verloren haben, als eine Art „Hommage“ an einen der klügsten Männer der Welt gesammelt und gebündelt. Viel Spaß beim Lesen und inspirieren lassen!

 

anfuehrungszeichen02

Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.

Glück ist Selbstgenügsamkeit.

Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.

Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit.

Was man lernen muß, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut.

Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens.

Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen.

Bescheidenheit kann schwerlich als Tugend bezeichnet werden. Sie ist mehr ein Gefühl als eine Neigung. Sie eine Art Furcht, dem üblen Ruf zu verfallen.

Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, daß er nie welches gehabt hat.

Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern.

Unser Charakter ergibt sich aus unserem Benehmen.

Das Denken für sich allein bewegt nichts, sondern nur das auf einen Zweck gerichtete und praktische Denken.

Das Glück gehört denen, die sich selber genügen.

Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen, dass die Dinge sind, wie sie sind.

Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben, wäre gar zu leichtfertig.

anfuehrungszeichen01

 

Aristoteles (384 v. Chr. – 322 v. Chr.)

 

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